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mr faker
Der deutsche Sunnyboy der Nation hat es faustdick hinter den Ohren, ansonsten hätte er sich gar nicht in seine derzeitige massenmediale Position hieven können. Auch eine telegene Kornkreisfälschung im Jahr 2002 geht auf sein Konto. Im Aufstieg des charmanten Herrn gibt es eine ganze Reihe dunkler Flecken, die nun durch erneute mediale Betrügerei in der aktuellen Sache des vorgeblichen völlig aus dem Zusammenhang gerissenen Stinkefingers des griechischen Finanzministers gegen Deutschland (aus 2013) wieder mal aufgezeigt werden sollten. In Jauchs Firma Stern-TV (RTL) hatte der ach so smarte Selbstdarsteller jahrelang üben können, wie man die Massen für dumm verkauft.

Für die Verblödung der TV-Konsumenten sorgte er nicht erst im Juli 2002 mit der Verbreitung eines Kornkreisschwindels, schon zuvor hatte er eine Reihe von TV-Sendungen zu verantworten, in denen die Massen mehr als gefoppt wurden, von behaupteter indischer Kinderarbeit für IKEA bis zu frei erfundenen Ku-Klux-Klan-Umtrieben in Deutschland, die von gekauften Laienschauspielern in Szene gesetzt wurden. Inzwischen Multimillionär hat sich Jauch natürlich vor Gericht heraus winden können. Seither ist seine Heuchelei und unrühmliche Vergangenheit mit vielen Medienpreisen regelecht zugeschüttet worden.

Uns interessiert hier aber vor allem seine fiese Taktik, das authentische Kornkreis-Phänomen mittels plumper Machenschaften durch den Kakao zu ziehen. Die vom Stern-TV beauftragte Fälschertruppe plättete in Brandenburg eine Kornkreis-"Pizza" ins Feld und ein verstecktes Kamerateam lauerte sodann den Besuchern des üblen Fakes auf. Die im Schneideraum passend gemachten Interviews wurden sodann zur stammtischartigen Belustigung deutschlandweit ausgestrahlt. Da stellt sich die Frage, hat der Mann einfach nur null Ahnung betreffs Kornkreise oder steht Methode hinter seiner Verunglimpfung? Was auch immer zutrifft, es ist beides "schändlich": egal ob ahnungslos seine Hirnrissigkeit dennoch zu propagieren oder wissentlich der globalen Vertuschung zur Seite stehend!

Der kürzliche "Ausrutscher" in seiner namensgleichen ARD-Talkshow, in der er den griechischen Finanzminister durch Unterstellungen ausbooten wollte, hat Jauchs dunkles Ich wieder aufblitzen lassen. Gottseidank kann dieses dem Herrn Yanis Varoufakis nicht das Wasser reichen. Denn der hat prompt mit der Wahrheit gekontert, indem er seinen zwei Jahre alten Vortrag in voller Länge ins Netz gestellt hat. Da hat er wieder mal ein übel riechendes Eigentor geschossen, der Herr Jauch. Nomen est Omen. Allerdings hat sich Varoufakis mit seiner voreiligen Aussage, den Fingerzeig als Video-Manipulation zu bezeichnen, ungeschickt verhalten. Passende Presse-Artikel: derStandard, meedia, TAZ, mmnews, pi-news, Jauch's Vermögen.

PS: Mit dem böswilligen Theaterdonner der deutschen Medien gegen Griechenland soll offensichtlich die Frage der noch immer offenen Reparationszahlungen von weit über 100 Milliarden Euro massenmedial übertüncht werden. Aber damit hat die ARD, die den Stinkefinger als erste absichtlich verdreht im TV zeigte und damit die Diskussion darüber erst auslöste, ihrer im Hintergrund agierenden Klientel einen ziemlichen Bärendienst erwiesen. Fazit: Glasklare Lügenpresse - und zwar nachweisbar! Im übrigen gehen die so genannten Hilfszahlungen an Griechenland großteils an Banken, sehr viel auch an die Deutsche Bank. Dieses Raubrittertum wird Umwegrentabilität genannt.

PPS: Der eigentlich zum Stinkefinger gehörige O-Ton von Varoufakis aus 2013 bezieht sich sogar auf das Jahr 2010 - noch vor dem erstem "Hilfspaket". Wortwörtlich sagt der damals Nochnicht-Finanzminister auf der Zagreber Alternativ-Konferenz: "Griechenland hätte (statt die Pseudohilfen anzunehmen) besser wie Argentinien den Staatsbankrott erklären und Deutschland den Finger zeigen sollen", nach dem Motto "Ihr könnt jetzt das Problem alleine lösen" und hob dabei seinen Text untermalend die Hand zum Stinkefinger - allerdings mit einem wesentlich anderen Bedeutungshintergrund wie ihm von Jauch und der Lügenpresse unterstellt wird! Varoufakis konnte sich im Live-Interview dazu nicht mehr im Detail erinnern und sagte, diese Geste gegen Deutschland habe es nie gegeben und ist hinein montiert worden. Womit er vom Effekt her letztlich Recht hat, obwohl und weil die ganze Affäre im Kern noch subtiler ist.


Denn der Mittelfinger ist zwar technisch gesehen nicht hinein montiert worden, aber derart aus dem Zusammenhang gerissen worden, als ob er den Deutschen oder der deutschen Politik per se galt. Die Veranstalter der Zagreber Konferenz weisen darauf hin, dass Varoufakis den Mittelfinger sogar zweimal gezeigt habe. Jeder Anwesende aber habe verstanden, dass die Geste nicht Deutschland oder den Deutschen gegolten habe, sondern der "neoliberalen Zerstörung", der "Schulden-Sklaverei" und der "neo-kolonialen Herrschaft". Die Zuschauer der Jauch-Sendung bekamen aber den (erwünschten) Eindruck, Varoufakis beziehe sich mit seiner Geste auf die aktuellen Spannungen mit Deutschland im Schuldenstreit. Darum ging es aber keineswegs! Wohl wissend, dass dies der Mehrheit der deutschen Bürger - die keine Zeit und Lust haben sich um solche Feinheiten zu kümmern - nicht auffallen wird, wurde mit voller Absicht die Wahrheit von der Medienmafia verdreht und Jauch macht - nachdem der Bluff aufflog - erneut auf Unschuldslamm, der damit gar nichts zu tun habe...

Neueste Entwicklung: Am dritten Tag nach dem Eklat wird nun doch einigen Presseorganen bewusst, dass sie es zu weit getrieben haben und das Volk ihnen nicht mehr jeden Schmäh abkauft. Einige Richtigstellungen kursieren bereits, aber die ARD und Jauch sind nach wie vor betriebsblind und beharren auf ihrer haltlosen Darstellung. Günther Jauch sollte besser seine Produktionsfirma i&u TV (Information & Unterhaltung) in d&g (Desinformation & Gehirnwäsche) umtaufen.
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